Antike Taschenuhren aus dem 17. Jahrhundert
Barocke Verfeinerung und mechanischer Fortschritt
Im 17. Jahrhundert wurden Taschenuhren sowohl mechanisch als auch künstlerisch verfeinert. Die Gehäuse wurden schlanker und runder, während die Uhrwerke durch Innovationen wie die Unruhspirale präziser liefen. Diese Zeitmesser wurden aus Silber oder Gold gefertigt und wiesen oft aufwendig verzierte Zifferblätter und gravierte Szenen auf, die von Mythologie, Natur oder Heraldik inspiriert waren. Die Verwendung von Repoussé-Arbeiten (Reliefarbeiten) auf den Gehäusen und filigranen Verzierungen zeugten von der Kunstfertigkeit des Barock. Obwohl sie nach heutigen Maßstäben noch relativ ungenau sind, markierten die Uhren des 17. Jahrhunderts einen wichtigen Schritt hin zur Präzisionsuhrmacherei.
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