Antike Taschenuhren sind faszinierende Relikte der Vergangenheit, jede mit ihrer eigenen, einzigartigen Methode, die Zeit einzustellen. Viele mögen annehmen, dass das Einstellen einer Taschenuhr so einfach ist wie das Herausziehen der Aufzugswelle, ähnlich wie bei modernen Armbanduhren, doch das stimmt nicht immer. Tatsächlich gibt es vier Hauptmethoden, um diese filigranen Zeitmesser einzustellen, und die falsche Technik kann die Uhr beschädigen. Die bekannteste Methode ist die Kroneneinstellung, auch bekannt als Pendelaufzug. Dabei zieht man die Krone oben auf der Welle und dreht sie, um die Zeit einzustellen. Lässt sich die Krone jedoch nur schwer bewegen, verwendet die Uhr wahrscheinlich einen anderen Einstellmechanismus. Eine weitere gängige Methode ist die Hebelaufzugseinstellung, die häufig bei amerikanischen Eisenbahneruhren und anderen Modellen zu finden ist. Diese Methode besteht darin, einen kleinen Hebel, der sich üblicherweise in der Nähe der 2- oder 4-Uhr-Position befindet, herauszuziehen und anschließend die Krone zu drehen, um die Zeiger einzustellen. Dieser Hebelmechanismus wurde als Sicherheitsvorkehrung entwickelt, um versehentliche Zeitverstellungen zu verhindern, was insbesondere in der präzisen Welt der Eisenbahnzeitmessung von entscheidender Bedeutung ist. Das Verständnis dieser verschiedenen Einstellmethoden ist für jeden Liebhaber antiker Taschenuhren unerlässlich, um den Erhalt und die einwandfreie Funktion dieser zeitlosen Stücke zu gewährleisten.
Die meisten Leute denken, man stellt eine Taschenuhr genauso ein wie eine Armbanduhr – durch Herausziehen der Aufzugswelle. Das stimmt zwar für viele Taschenuhren, aber längst nicht für alle! Tatsächlich gibt es vier Hauptmethoden, Taschenuhren einzustellen, und wer nicht weiß, wie seine Uhr eingestellt wird, kann sie durch zu starkes Ziehen an der Welle beschädigen.
Zeiteinstellung über die Krone (auch „Kroneneinstellung“ genannt). Sie kennen das wahrscheinlich schon: Sie ziehen an der Krone oben auf der Welle und drehen sie, um die Zeit einzustellen. Wenn sich die Krone beim Ziehen nicht bewegt, ist Ihre Uhr wahrscheinlich nicht über die Krone eingestellt.
Hebelverstellung. Diese Verstellmechanik, die häufig bei amerikanischen Eisenbahneruhren, aber auch bei anderen Uhren zu finden ist, erfordert das Herausziehen eines kleinen Hebels (eines dünnen Metallplättchens, meist in der Nähe der 2- oder 4-Uhr-Position). Anschließend wird die Krone gedreht, um die Zeiger zu verstellen. Dies war eine Sicherheitsvorkehrung, um ein versehentliches Zurücksetzen der Uhr durch Ziehen an der Krone zu verhindern. Bei Uhren mit Jägergehäuse ist der Hebel in der Regel durch Öffnen des Frontdeckels sichtbar. Bei Uhren mit offenem Zifferblatt muss hingegen normalerweise die Lünette entfernt werden, um den Hebel freizulegen. Gehen Sie dabei äußerst vorsichtig vor, da das Glas und/oder das Zifferblatt leicht beschädigt werden können.

Stiftstellung . Auch „Nagelstellung“ genannt, wird hierbei ein kleiner Knopf am Gehäuse direkt links oder rechts neben der Krone gedrückt gehalten, während die Krone gedreht wird. Diese Funktion entspricht der Hebelstellung, findet sich aber üblicherweise bei europäischen Taschenuhren.

Schlüsselset. Wenn Sie einen Schlüssel zum Aufziehen Ihrer Uhr benötigen, brauchen Sie höchstwahrscheinlich auch einen zum Einstellen. Normalerweise wird ein einziger Schlüssel zum Aufziehen und Einstellen einer Uhr verwendet, aber nicht immer. Manche Uhren mit Schlüsselaufzug haben zwei Löcher auf der Rückseite, eines zum Aufziehen und eines zum Einstellen, wobei sich das Einstellloch in der Mitte befindet. Andere Uhren mit Schlüsselaufzug werden hingegen von vorne eingestellt. Dazu müssen Sie die Lünette abnehmen und den Schlüssel direkt auf die zentrale Achse setzen, die durch Stunden- und Minutenzeiger verläuft.











