GOLD-REPOUSSE-ETUI VON MOSER – 1744

Material: Gold,
Karat: 22 K,
Punze: 1744
, Durchmesser: 51 mm

Nicht vorrätig

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Die „Gold Repousse Paar Gehäuse von Moser – 1744“ ist ein atemberaubendes Beispiel englischer Handwerkskunst aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und zeugt von der filigranen Kunstfertigkeit und technischen Präzision jener Zeit. Diese exquisite Spindeluhr, eingefasst in zwei sorgfältig gefertigte Gold-Repousse-Gehäuse von Moser, verfügt über ein vollplatiniges, feuervergoldetes Uhrwerk mit einem signierten und nummerierten silbernen Staubschutzdeckel. Das Uhrwerk ist mit einem durchbrochenen und gravierten Maskenklob verziert, der von einem großen, in poliertem Stahl gefassten Diamant-Deckstein, einer silbernen Reglerscheibe und einem Schneckenantrieb mit Kette hervorgehoben wird. Alle Elemente werden von gedrechselten Säulen getragen. Die schlichte dreiarmige Stahlunruh und die gebläute Stahlspirale gewährleisten präzise Zeitmessung. Das weiße Emaille-Zifferblatt ist elegant gestaltet mit zarten arabischen Ziffern, die einen feinen Zierrand umgeben, und ist mit goldenen Käfer- und Pokerzeigern ausgestattet. Das innere Goldgehäuse ist reich verziert mit Blattgravuren, einer Groteske und einer kleinen Landschaftsdarstellung um den Anhänger herum, die einen Vogel im Schilf innerhalb eines symmetrischen Randes und die Herstellermarke „EB“ mit einer Lilie zeigt. Das äußere Gehäuse aus 22-karätigem Gold ist ein Meisterwerk der getriebenen und gravierten Repoussé-Arbeit und trägt die Signatur „Moser f“ zu Füßen der zentralen Figur. Dieses Etui ist mit einem symmetrischen Rand verziert, der eine fesselnde Szene eines Musikers beim Spielen einer Leier einrahmt, umgeben von verschiedenen Tieren, darunter ein Hirsch, ein Wildschwein, ein Wolf und ein Lamm, die die Eleganz und die detailreiche Kunstfertigkeit der damaligen Zeit widerspiegeln.

Diese atemberaubende englische Spindeluhr aus der Mitte des 18. Jahrhunderts von Moser befindet sich in zwei sehr fein gearbeiteten, getriebenen Goldgehäusen. Das Uhrwerk ist vollplatinig feuervergoldet und mit einem signierten und nummerierten silbernen Staubdeckel versehen. Der durchbrochene und gravierte Maskenklotz trägt einen großen Diamanten in polierter Stahlfassung, eine silberne Reglerscheibe, eine Schnecke mit Kette und gedrechselte Säulen. Die schlichte dreiarmige Stahlunruh und die gebläute Stahlspirale runden das Gesamtbild ab. Das weiße Emaille-Zifferblatt zeigt zarte arabische Ziffern um einen feinen Zierrand sowie goldene Käfer- und Pokerzeiger. Das goldene Innengehäuse ist ebenfalls mit Blattgravuren am Rand, einer grotesken Marke am Boden und einer kleinen Szene um den Anhänger verziert. Ein im Schilf sitzender Vogel ist von einem symmetrischen Rand umgeben, darüber befindet sich die Herstellermarke „EB“ mit Lilien. Das Außengehäuse ist ein kunstvoll gearbeitetes 22-karätiges Goldgehäuse mit getriebener und gravierter Treibarbeit und trägt die Signatur „Moser f“ zu Füßen der Figur. Der symmetrische Reliefrand umgibt die Hauptszene, die einen Leier spielenden Musiker inmitten von Tieren zeigt, darunter Hirsch, Wildschwein, Wolf, Lamm, Löwe und Leopard. Außerhalb des Randes befindet sich ein Fries mit kleinen Landschaften und Gebäuden.

Dies ist eine bedeutende und feine Uhr, ein frühes Beispiel für Mosers Arbeit, die im selben Jahr wie ein Gehäuse für eine Repetieruhr von Graham hergestellt wurde, das Richard Edgcumbe als Nr. 4 auflistet. Die Szene scheint eine Visualisierung einer Passage aus Jesaja Kapitel 11 zu sein, die als Ursprung des Satzes „Der Löwe und das Lamm werden beieinander liegen“ gilt.

George Michael Moser wurde am 17. Januar 1706 in Schaffhausen geboren. 1726 zog er nach London und arbeitete für den Goldschmied und Uhrenziseleur John Valentine Haidt. Ab 1737 war er selbstständig in den Craven Buildings nahe der Drury Lane tätig und fertigte ziseliert und vergoldete Arbeiten sowie kunstvolle Emaillegehäuse an. Er entwarf das große Siegel von Georg III. und malte Emailleporträts der königlichen Kinder für Königin Charlotte. Moser arbeitete mindestens bis Ende der 1770er Jahre und war bis zu seinem Tod für die Royal Academy tätig. Am 30. Januar 1783 berichtete das „Gentleman’s Magazine“, dass Moser „in einem prunkvollen Trauerzug von allen bedeutenden Künstlern begleitet wurde, angeführt von Sir Joshua Reynolds als Haupttrauergast, Sir William Chambers usw. Zehn Trauerkutschen sowie zwei Herrenkutschen nahmen am Trauerzug teil.“.

In „The Art of the Gold Chaser in Eighteenth-Century London“ widmet Richard Edgcumbe Mosers Werk über 40 Seiten Text, darunter zahlreiche Abbildungen. Dieses Gehäuse ist ungewöhnlich, da es ein Uhrwerk eines weniger bekannten Uhrmachers beherbergt. Andere Exemplare weisen Uhrwerke namhafter Uhrmacher jener Zeit wie Graham, Delander, Mudge, Ellicott und Vulliamy auf. Es ist zudem höchst ungewöhnlich, dass das Innengehäuse einer Uhr graviert ist. Der Gehäusemacher ist entweder Edward Bradshaw oder Edward Branstone Bayley.

Material: Gold,
Karat: 22 K,
Punze: 1744
, Durchmesser: 51 mm

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